Aufatmen!
Im Mai haben wir uns schon langsam an den neuen Alltag gewöhnt. Doch es braucht alles auch Zeit und Geduld. Gleichzeitig lernen wir Immer mehr unsere Wochenenden bewusst zu planen, mit Zeit für Erlebnissen aber auch Erholung ohne Anforderungen. Die größte Neuigkeit: Unser erster Besuch in Deutschland steht an!
April, April!
Der April bringt in Japan viele Neuanfänge – auch für unsere Familie mit Schule, Kindergarten und neuem Alltag. Trotz kleiner Startschwierigkeiten haben sich alle gut eingelebt und wir erleben mehr Entlastung im Familienleben.
Außergewöhnlicher Alltag
Der Besuch guter Freunde war für uns alle Grund für große Freude und hat uns selber auch etwas Urlaubsfeeling gegeben. Danach kamen geballt Herausforderungen von Bürokratie, Visumsfragen und Anträgen, die wir in der Zeit erfolgreich zur Seite geschoben hatten.
Freude und Ruhe
Mit dem Schulalltag und den dazugehörigen neuen Routinen kommen wir Schritt für Schritt in Japan an, auch wenn viele Situationen weiterhin ungewohnt sind und immer wieder Missverständnisse entstehen. Gleichzeitig fordert uns die große Veränderung noch heraus. Darin dürfen wir wieder neu lernen, unsere Kraft und Freude bei Gott zu suchen und ihm auf unserem Weg zu vertrauen.
Advent, Weihnachten, Jahresende.
Deutscher Weihnachtsmarkt, Krippenspiel, Pokémon und japanische Schriftzeichen – unser Dezember war alles andere als gewöhnlich. Ein kurzer Rückblick auf unser erstes Weihnachten und den Jahresabschluss in Japan.
Erste Alltags-Anker
Im Oktober gab es zwei große Meilensteine zu feiern: Wir sind in unser erstes eigenes Zuhause eingezogen und Sammy hat die Schule begonnen. Beides strukturiert unseren Alltag, was uns sehr hilft, aber es bergen sich auch einige neue Herausforderungen darin wie Hiragana lernen, Elternbriefe auf Japanisch verstehen oder passende Vorhänge zu finden und Schilder in Einrichtungs-Läden zu übersetzen.
Ein Monat im Land der aufgehenden Sonne 🌅
Die letzten Wochen waren geprägt von vielen organisatorischen Erfolgen und immer wieder Enttäuschung, zwischen Dankbarkeit und Frust leben wir unseren Übergangs-Alltag. Nun stehen wir vor der entscheidenden Phase: Wohnungssuche und Schulwahl, wobei wir uns nach intensiven Überlegungen für Yokohama als Lebensmittelpunkt entschieden haben.
Auf Wiedersehen 🇩🇪 & Konnichiwa 🇯🇵
Die letzten Tage waren vollgepackt mit emotionalen Abschieden und weiter Koffer packen. Nach guten, aber auch anstrengenden Flügen kommen wir gut in Tokyo an. Leider gibt es einen Übersetzungsfehler mit der Adresse unserer Ferienwohnung, was zu einigen Herausforderungen führt. Morgen wird nochmal wichtig: Wir schauen uns mögliche Häuser und auch eine Schule für Samuel an.
T-2 - die Zeit in München ist fast vorbei…
T-2, noch 2 Tage bis zum Abflug. Die letzten Tage in München sind von Abschied, Dankbarkeit und Herausforderungen geprägt. Während das Packen und die Organisation für Japan laufen, fällt das Loslassen schwer – nicht die Dinge, sondern die Menschen bedeuten uns viel. Trost und Halt geben Zitate, Gebete und der Glaube, die uns helfen, Schritt für Schritt weiterzugehen.
Von Kisten und Koffern
In den letzten Wochen haben wir intensiv ausgemistet, verkauft, verschenkt und gepackt – mit dem Ziel, mit leichtem Gepäck in unser neues Leben in Japan zu starten. Der Flug nach Tokyo ist gebucht und am 25. August beginnt unsere Reise. Auch wenn noch viel zu tun ist, gehen wir Schritt für Schritt voran und merken, wie befreiend es ist, Ballast loszulassen. Was für uns zählt, sind die Beziehungen, die wir mitnehmen und neu aufbauen werden.
Schaffa, schaffa, Päusle macha
Die letzten Tage waren für uns geprägt von intensiver Vorbereitung auf unseren Umzug nach Japan. Zwischen To-do-Listen, emotionalen Abschieden und Behördengängen versuchen wir, auch unsere Seele mitzunehmen und bewusst Pausenmomente einzuplanen.
… und manchmal geht’s ganz schnell
Wir hatten uns auf eine lange Wartezeit eingestellt – doch plötzlich ging alles ganz schnell: Nach nur wenigen Tagen haben wir die Nachricht erhalten, dass unser „Certificate of Eligibility“ da ist. Damit dürfen wir bald unser Visum für fünf Jahre im japanischen Konsulat abholen – ein Geschenk, mit dem wir nicht gerechnet haben. Jetzt beginnt die letzte Phase: Abschied nehmen, Dinge organisieren, Kisten packen. Denn bis spätestens Mitte September werden wir aufbrechen.
Warten mit Aussicht
Unsere Unterlagen wurden beim japanischen Immigration Office eingereicht – ein wichtiger Schritt im Visumsprozess. Auch wenn wir weiterhin warten, bleiben wir dran: Zum einen, weil wir uns bewusst immer wieder für diesen Weg entscheiden, zum anderen, weil wir auf Gottes Zusage vertrauen.
Erste Schritte
Seit Anfang 2025 nimmt unser Traum vom Leben in Japan konkrete Formen an – nach einer intensiven dreiwöchigen Reise nach Tokyo spüren wir deutlich: Wir wollen diesen Schritt gehen. Während wir uns von München verabschieden und unser Leben Stück für Stück leichter machen, wächst die Vorfreude auf das, was kommt.